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Auswirkungen veränderter Gravitation auf Pflanzen |
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Kurzfassung
Manch einer hat sich schon mal gefragt: Was passiert wenn man eine Pflanze auf den Kopf stellt? Einfach gesagt: die Wurzeln wachsen nach unten und der Spross mit den Blättern nach oben aber warum? Das hat uns interessiert und wir sind zu einer anderen Frage gestoßen: Wie wächst die Pflanze wenn die Erdgravitation erhöht wird?
Wir sind der Frage nachgegangen und haben zunächst dafür eine Zentrifuge gebaut, was einige Zeit in Anspruch nahm. Das Aussuchen einer Versuchspflanze, an der wir schnelle und gut beobachtbare Veränderungen feststellen konnten, erfolgte schon schneller. Die Wahl fiel auf Gartenkresse. Dann konnten wir mit dem Experimentieren beginnen.
Nachdem wir durch frühere Experimente festgestellt hatten, dass - wenn die Pflanzenachse mit der Richtung der simulierten Gravitation übereinstimmt die erhöhte Beschleunigung keine sichtbaren Konsequenzen (wohl aber mikroskopische, wie wir der Literatur entnahmen) hat, beschlossen wir das Krümmungsverhalten unter verschiedenen Beschleunigungen zu untersuchen.
Das verwirklichten wir folgendermaßen: Wir nahmen zwei Tage alte Kressepflanzen und legten eine in einen 45° Winkel zur Erdbeschleunigung und eine andere in denselben Winkel zu einer mit der Zentrifuge simulierten Gravitation von 4 G. Stündlich verglichen wir dann die beiden Pflanzen. Schon nach kurzer Zeit zeigte sich eine Krümmung.
Im weiteren Verlauf stellten wir fest, dass sich die Pflanzen zwar ähnlich, jedoch nicht völlig identisch entwickelten. Aus den festgestellten Unterschieden konnten wir letztendlich schließen, dass die Pflanzen auf den künstlich erhöhten Reiz auch verstärkt reagieren.
von Azar Jahanbakhsh und Inka Hammer (Jugend forscht)
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| Regionalwettbewerb "Jugend forscht/Schüler experimentieren" Köln, 2007 |
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