Die Attraktivität der Goltsteinstraße und die Perspektiven ihrer Verbesserung aus Sicht der ansässigen Geschäftsleiter  

Kurzfassung

Die vorliegende Arbeit hatte zur Aufgabe, die Attraktivität der Goltsteinstraße als Geschäftsstraße in Köln-Bayenthal zu untersuchen, etwaige Mängel festzustellen und die Perspektiven ihrer Verbesserung herauszuarbeiten.
Die Vorgehensweise war empirisch. Mithilfe eines leitfadenorientierten Interviews befragte ich die Geschäftsleiter. Meine Befragungsergebnisse habe ich in den Tabellen, die dem Anhang beigefügt sind, dokumentiert und im Hauptteil meiner Arbeit ausführlich diskutiert.

Es ließen sich zwei wesentliche Gründe für die Unattraktivität der Geschäftsstraße feststellen: die fehlende Einheit der Läden auf einer durchgehenden Einkaufsstraße, welche die Probleme der steigenden Leerstandsrate – eine Ausnahme bildet das Tacitus-Carree – und die wenig reichhaltige Branchenstruktur beinhaltet, sowie der gravierende Mangel an Parkplätzen.

Als Perspektive der Verbesserung zeigt sich der Neubau des Tacitus-Carrees, dass neue Kaufkraft und eine geschäftliche Bereicherung bringt. Ein Zusammenschluss der Geschäftsleiter aus eigenem Interesse wäre von großem Nutzen, da gemeinsame Aktionen wie eine Begrünung der Straße oder Straßenfeste meiner Meinung nach sehr effizient wären. Weiterhin können die Geschäftsleiter sich gemeinschaftlich für ihre Straße einsetzen und sich an die Stadt Köln zwecks einer besseren Stadtteilplanung wenden – hinsichtlich des Leerstands und der Parkplätze.

Ein Blick in die Zukunft und auf die nächsten Baupläne für Bayenthal zeigt, dass der Stadtteil sich weiter verändern und die Goltsteinstraße zunehmend eine wichtigere Rolle als Geschäftsstraße einnehmen wird.


von Greta Groffy (Jugend forscht)



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Regionalwettbewerb "Jugend forscht/Schüler experimentieren" Köln, 2007